Das 1. Richtfest in Dortmund Hohenbuschei Vital

Datum: 25.09.2015

Vor einigen Tagen war es soweit – gemeinsam mit unserer Bauherrenfamilie Roggenbach durften wir das 1. Richtfest im Bauabschnitt “Hohenbuschei Vital” feiern.

Die Freude war groß, als die Eheleute zum Richtfest einladen konnten. Somit waren Familienangehörige, sowie zahlreiche Freunde & Bekannte und unser Vertriebsteam neben den Zimmerleuten persönlich dabei, um den besonderen Augenblick gemeinsam mit Roggenbach´s zu feiern. Den besonders schönen Richtspruch möchten wir an dieser Stelle gern festhalten:

Froh versammelte Richtfestgäste, lasst grüßen Euch aufs allerbeste, und hört nach altem Brauchtum an, vom Dachstuhl hoch den Zimmermann.

Verschollen sind des Beiles Schläge, es ruht die nimmermüde Säge, mit Tannengrün und Bänderzier, grüßt festlich froh, das Bäumchen hier.

In Ehren sei an die gedacht, die dieses Werk zuweg’ gebracht. Besonderen Dank dem Architekten und all denen, die den Bau zum Leben weckten.

Bald fand man auch den rechten Ort, durch guten Rat und edles Wort, im Nu war man mitten drin, hub aus die Erde, warf Sie hin.

Die Maurer ihre Kunst dann zeigen, das Fundament beginnt zu steigen, es wächst in seiner Bretterschale, von einem bis zum andern Male. Es bindet ab, erhält dann oben, die Trägerdecke eingezogen.

Und eines Tages, es ist soweit, kommt an die ganze Zimmerei. Mit „Holz her“ zieh’n sie vor und hin, bis alle Teile oben sind, man spuckt sich zünftig in die Hand, der Laie staunt, es wächst die Wand.

Und nun ein Glas dem feinen Meister, der mit Können und Bedacht, treu dem Baustil dieser Heimat, hier hat seinen Plan gemacht.

Den Polieren, den Gesellen und der Lehrlinge fleißiger Schar, jedem trink ich zu, der tätig hier an diesem Bauwerk war.

Nun, da der Bau wohl gelungen, gilt unser Dank der Bauherrschaft, die jeglich’ Hindernis bezwungen, dem Handwerk Brot gegeben hat.

Was wir sehen und hier schauen, ist mit Gottes Hilf’ vollbracht, denn Vollbringen und Gelingen, steht allein in seiner Macht.

Freudig steh’ ich auf der Zinne und beschaue dieses Haus. Allen wünsch’ ich Gottes Segen, die hier gehen ein und aus.

Und allen, die hier unten stehen, wünsch ich viel Glück und Wohlergehen. Und noch ein Schluck, er gilt der Ehre des Handwerks, dem ich angehöre. Du Glas, zersplittere im Grund, geweiht sei dieser Bau zur Stund.

Dortmund, 25.09.2015

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