Partnerschaft auf Augenhöhe - die Regionalleitung im Gespräch

Datum: 07.07.2016

Zur festen Basis und Koordinierungsstelle in Nordrhein-Westfalen gehören Willi und Niels Dieckmann der Dieckmann Immobilien GmbH, welche als Direktvertrieb, heute Regionalleitung, der Regionen NRW und Hessen fungiert. Die Dieckmanns stehen bereits seit vielen Jahren im Dienst von Heinz von Heiden.

Sie sind bereits seit knapp zwei Jahrzehnten im Auftrag von Heinz von Heiden aktiv. Bekanntlich ist aller Anfang schwer – welche Erfahrungen haben Sie zu Beginn mit Heinz von Heiden gemacht und wie hat sich die Zusammenarbeit entwickelt?

Willi Dieckmann: 1980 bin ich in die Immobilienbranche eingestiegen und konnte erste Erfahrungen im Vertrieb sammeln und die Finesse der Branche kennen lernen. Mit dem Einstieg bei Heinz von Heiden im Jahr 1997 habe ich eine mir bis zu dem Zeitpunkt völlig fremde Vertriebsstruktur kennen gelernt – 85 Direktvertriebe und gefühlte 500 Kooperationspartner.

Anfangs stand die Vermutung im Raum, dass jeder Vertriebler motiviert mit dem Verkauf beginnt, ohne genau zu wissen wo es hingehen soll. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt - vorgegebene Umsatzzahlen waren längst nicht das nonplusultra. Die strikte Trennung zwischen den einzelnen Abteilungen schien für mich zu Beginn nicht erfolgsversprechend – deswegen haben wir ab der ersten Sekunde auf der regionalen Ebene versucht eine Kooperation zwischen Vertrieb und Technik zu knüpfen. Zusätzlich zum Direktvertrieb kam im Laufe der Zeit die Aufgabe hinzu, einen Betrieb mit geordneten Strukturen aufzubauen und die ersten festen Kooperationspartner zu gewinnen.

In die Fußstapfen des Vaters zu treten und in dessen Unternehmen einzusteigen ist mit Sicherheit nicht immer einfach. Wann hat es Sie in den Immobiliensektor geführt und wie hat die familiäre Zusammenarbeit funktioniert?

Niels Dieckmann: Dem stetigen Anwachsen geschuldet konnte ich bereits 1998, zu Beginn meines Betriebswirtschaftsstudiums, die ersten Erfahrungen im Unternehmen meines Vaters sammeln. Direkt von Beginn war es eine Partnerschaft auf Augenhöhe - jederzeit konnten Anregungen und Ideen geäußert werden, welche gemeinsam diskutiert und umgesetzt wurden. Nach Abschluss des Basisseminars bei Heinz von Heiden zwei Jahre später bin ich endgültig ins Unternehmen eingestiegen. Die interfamiliäre Partnerschaft wurde letztendlich durch die Gründung der GmbH Mitte 2003 untermauert.

Die positive Entwicklung innerhalb von wenigen Jahren ist wirklich vorbildlich. Bekannterweise unterliegt der Immobilienmarkt jedoch gewissen Schwankungen. Gab es im Laufe Ihrer Partnerschaft auch schwierige Zeiten, in denen nicht alles wunschgemäß verlaufen ist?

Willi Dieckmann: Eine große Zäsur in der Entwicklung von Dieckmann Immobilien und Heinz von Heiden gab es Ende 2005 mit dem Wegfall der Eigenheimzulage. Der bundesweite Immobilienmarkt hat sich zu der Zeit praktisch halbiert und auch bei uns sanken die Hausbauverträge von 96 auf 49 abgeschlossene Verträge drastisch. Aber auch mit Krisen lernt man umzugehen und nach jedem Tief geht es auch wieder aufwärts.

Niels Dieckmann: Aufgrund dessen gab es 2006 neue Entwicklungsströme und Umstrukturierungen, sowohl in der Vertriebsstruktur von Heinz von Heiden als auch bei Dieckmann Immobilien, die 2009 durch die Ernennung von Andreas Klaß als Geschäftsführer und Markus Irling als Vertriebschef in eine Modernisierung und Neuausrichtung überging. Die Aufteilung auf die auch heute noch bestehenden acht Regionalleitungen hat neuen Aufschwung beschert und und sich positiv auf das Unternehmen Heinz von Heiden ausgewirkt.

Pünktlich zum 85 Jubiläum von Heinz von Heiden gibt es auch bei Ihnen strukturelle Veränderungen. Welche Neuigkeiten gibt es bei Dieckmann Immobilien?

Willi Dieckmann: Unsere gemeinsame Entwicklung hat sich bis zum heutigen Tag weitergeführt und findet nun im Juli 2016 eine Neuausrichtung. Als logische Konsequenz der gesamten Entwicklung werden in diesen Tagen meine Geschäftsanteile auf Niels übertragen und somit auch die Geschäftsführungspflicht.

Herzlichen Glückwunsch Herr Dieckmann, wissen Sie schon worauf Sie in der weiteren Unternehmensführung wert legen werden?

Niels Dieckmann: Von Beginn an wurden die Aufgaben geteilt und und auf Augenhöhe gearbeitet, was auch mit Vertriebspartnern und Kollegen gilt und sich in den insgesamt 1.675 verkauften Häusern widerspiegelt. Die kollegiale Zusammenarbeit wird sich auch nach der Übertragung fortführen und weiter ausbauen.
Auf Wunsch hin wird mein Vater sie aber gerne weiter beraten und Ihnen bei Fragen zur Verfügung stehen.

Willi Dieckmann: Und nicht zu vergessen: Ganz besonders freuen wir uns auf die Niederlassung in Köln und darauf, dass sich die weitere Entwicklung positiv fortschreiben wird.

 

 

 

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